Financial Institutions

Für Stützen des Systems sollte deren Versicherung selbst eine Institution sein.

Der Begriff „Financial Institutions“ bezeichnet Unternehmen im Finanzdienstleistungssektor, die sich mit der Verwaltung, Vermittlung oder dem Handel von Geld und Finanzprodukten beschäftigen. Dazu zählen vor allem Banken, Sparkassen, Versicherungen, Vermögensverwalter, Investmentgesellschaften, Leasingfirmen und auch FinTechs.

Diese Finanzdienstleister spielen eine zentrale Rolle im Wirtschaftssystem, da sie Kapital bereitstellen, Risiken absichern und Zahlungsströme ermöglichen. Unternehmen dieser Branche und deren Manager sind speziellen Haftungsrisiken ausgesetzt und benötigen aus diesem Grund auch entsprechend besondere Versicherungslösungen.

Warum ist der Schutz von Financial Institutions wichtig?


Spezielle Versicherungen für Unternehmen des Finanzdienstleistungssektors schützen diese Unternehmen vor branchentypischen Haftungsrisiken. Dazu zählen z.B. Vermögensschäden durch Management- oder Beratungsfehler, Verletzungen von regulatorischen Vorgaben oder Haftungsansprüche von Kunden. Policen, die den entsprechenden Schutz bieten sind sind die Directors & Officers (D&O)-Versicherung, Vermögensschadenversicherung (E&O) und kombinierte D&O/E&O-Versicherungslösungen.

Ziel ist es, die finanzielle Stabilität des Unternehmens zu sichern und das Vertrauen von Kunden, Investoren und Aufsichtsbehörden zu stärken. Gerade in einem stark regulierten und digitalisierten Umfeld ist ein umfassender Versicherungsschutz heute wichtiger denn je.

Was wir anbieten

Solution D&O FI

Der umfassende Schutz für Führungskräfte und Organe von Unternehmen in der Finanzdienstleistungsbranche.

Solution D&O FI/E&O FI

Für alle, die auf Nummer sicher gehen wollen. Das beste aus zwei Welten.

Solution E&O FI

Bestmöglicher Schutz bei Vermögensschäden für in der Finanzdienstleistungsbranche tätige Unternehmen.

Geschichte der Financial Institutions

Vor dem „Schwarzen Donnerstag“ am 24. Oktober 1929 war das Vertrauen in Banken und Börsen nahezu grenzenlos. Der Crash und die folgende „Große Depression“ führten jedoch zu massiven Bankenzusammenbrüchen und einem weltweiten Vertrauensverlust in das Finanzsystem. In der Folge begannen Regierungen und Unternehmen, sich intensiver mit Risikomanagement und Absicherung auseinanderzusetzen – sowohl durch staatliche Regulierung als auch durch private Versicherungsmodelle.


Heute umfasst der Schutz für Financial Institutions ein breites Spektrum: von Cyber-Versicherungen über Prospekthaftung bis hin zu Employment Practices Liability. Die Versicherungsbranche reagiert damit auf neue Risiken wie Digitalisierung, regulatorische Anforderungen und globale Vernetzung. Besonders nach der Finanzkrise 2008 wurde der Schutz weiter ausgebaut und international harmonisiert.