Markel Pro Dienstleister

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Schadenbeispiele

Falsche Vorlage

Ein Immobilienmakler empfiehlt eine falsche Mietvertragsvorlage. In dieser sind fehlerhafte Angaben zu Mieterhöhungen verzeichnet. Der Vermieter kann somit nicht die geplanten Mieterhöhungen bei 25 Objekten vornehmen. Der Schaden beläuft sich auf 4.750 €.

Verzugsschaden

Ein Übersetzer verletzt die Abgabefrist für einen Prospekt eines Automobilherstellers. Die Prospekte erreichen somit die Autohäuser nicht rechtzeitig zur Präsentation des neuesten KFZ-Modells. Der Auftraggeber macht Schadenersatz in Höhe von 30.000 € geltend.

Verpatzte Buchung

Ein Reisebüro leitet eine Buchungsbestätigung nicht an den Reiseveranstalter weiter. Der Kunde und der Veranstalter klagen auf Schadenersatz. Die Ansprüche belaufen sich auf 5.500 €.

D&O-Außenhaftung

Der Geschäftsführer eines Unternehmens verpasst es, den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens rechtzeitig zu stellen. Trotz Insolvenzreife leistet er verbotene Zahlungen an Lieferanten. Der Insolvenzverwalter fordert alle verbotenen Zahlungen ab Insolvenzreife vom Geschäftsführer persönlich zurück. Die Forderung beläuft sich bei zweimonatiger Verschleppung auf 70.000 €.

Cyber-Eigenschaden

Der Mitarbeiter eines Büroserviceunternehmens öffnet den Anhang einer E-Mail, welcher einen Verschlüsselungstrojaner beinhaltet. Alle Daten auf den Systemen des Unternehmens werden somit unlesbar gemacht. Die Kosten für die IT-Forensik sowie die Entfernung der Schadsoftware und Installation neuer Sicherheitssoftware betragen 26.000 €.

Cyber-Drittschaden

Der Mitarbeiter eines Lohnbuchhaltungsservices versendet versehentlich eine E-Mail mit einem vireninfizierten Anhang an einen großen Kunden. Dieser verursacht beim Kunden einen Systemabsturz der das Unternehmen für einige Tage außer Betrieb setzt. Der Kunde stellt Haftpflichtansprüche aus Schadenersatz und entgangenen Gewinn in Höhe von 78.000 €.

Vermögenseigenschaden

Der Mitarbeiter eines Beratungsunternehmens verursacht grob fahrlässig den Verzug eines Projektes. Der Auftraggeber entzieht dem Unternehmen daraufhin das Projekt. Das Beratungsunternehmens nimmt daraufhin seinen Mitarbeiter in Anspruch. Der Schadenersatz wird in Höhe von 12 Monatsgehältern geltend gemacht.

Verletzung von Schutzrechten

Ein Reisebüro veröffentlicht auf seiner Webseite Bilder eines Kongresses. Der Rechteinhaber erhebt einen Unterlassungsanspruch, da diese Bilder ohne seine Einwilligung veröffentlicht wurden. Die Forderungen belaufen sich auf 5.000 €.

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Stephan Lindner

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